Ende des Faulenzens

Ich habe mit meiner Ehefrau schon einige Jahre vor unserer gemeinsamen Hochzeit gewohnt. Seit dieser Zeit hat sich sehr viel verändert. Vorher habe ich nichts im Haus machen müssen. Ich habe von Zeit zur Zeit das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine gesteckt, aber um alles andere hat sich meine damalige Verlobte gekümmert. Sie hat die Wäsche gewaschen, Fenster geputzt, gebügelt, den Boden gewaschen, staubgesaugt, die Holztreppen gewischt und natürlich auch gekocht. Diese "Aufteilung" hat mir sehr gepasst, denn ich musste eigentlich nichts machen. Meine Verlobte hatte auch nie etwas dagegen, dass ich nichts im Haus gemacht habe. Ich muss auch dazugeben, dass meine jetzige Ehefrau die Ordnung sehr liebt. Bei ihr muss alles am richtigen Platz liegen. Ich dagegen brauche solch eine Ordnung nicht. Nach der Hochzeit hat sich alles geändert. Meine Frau hat mir eine Liste von Arbeiten gemacht, die ich im Haushalt erledigen muss. Unter anderem muss ich die Festen und Holztreppen waschen, die gewaschene Wäsche aufhängen, das Geschirr putzen und jeden zweiten Tag das Mittagessen kochen. Natürlich war ich über die Liste nicht sehr zufrieden, aber ich musste mich ihr trotzdem stellen.